Story

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Vom Kaffeeklatsch zur Factory

Alles begann auf den wöchentlichen Kaffeeklatsch-Treffen meiner Großeltern. 

Jeden Sonntag traf sich während meiner Kindheit im beschaulichen vogtländischen Schöneck die Family auf Kaffee und Kuchen, erzählte von den Erlebnissen der Woche und dem neusten Klatsch und Tratsch der Nachbarschaft. Und mittendrin: ich, Patrick Meinel - Kuchen in der Hand und den Duft von heißem Kaffee inhalierend. Natürlich gab es immer nur frischen, selbst gemachten Kuchen. Und natürlich backte niemand besser als Oma. Seitdem bin ich gutem Kuchen und Kaffee verfallen. Deshalb gilt zumindest beim Essen für mich “Die Letzten werden die Ersten sein” - Slow Food schlägt eindeutig Fast Food.

Meine Kuchenliebe trieb mich 2011 zur Idee, eine MuffinFactory zu eröffnen, in der die leckersten Muffins gebacken werden. Gedacht, getan. Vier Jahre lief der Online-Handel für die Muffins neben meinem Studium “Handel und Internationalem Management”. 2015 wird es mit dem Abschluss Zeit, mein Business auf professionellere Beine zu stellen und die Messlatte für Muffins in Deutschland ein Stück höher zu legen: ausgefallene, leckere Muffins aus regionalen Biozutaten, ohne Backtriebmittel und dem ganzen geschmacksverstärkenden Schabernack der Franchise-Backstuben. Es gilt der pure Geschmack oder gar nichts.

Mit dem Relaunch 2015 habe ich in Schöneck auch die Factory gekauft. Die hatte vor gut 100 Jahren mein Ur-Ur-Opa mit seiner Maurerfirma hochgezogen. Lange Zeit war in diesen historischen Gemäuern das Wirts-und Kulturhaus “Deutsches Haus” Treff- und Angelpunkt unseres beschaulichen Örtchens. Die kulinarische Tradition verpflichtet natürlich. In Zukunft sollen deshalb alle Muffins der Muffin Factory dort ihre neue Heimstatt finden. Bis dahin habe ich mich mit dem besten Biobäcker aus Dresden verbündet, der sicherstellt, dass euch eure MNFY-Muffins frisch und fröhlich erreichen. Wir nennen ihn deshalb auch den Babo des Bäckereihandwerks.

Damit Muffins endlich wieder wie bei Oma schmecken.
Euer Patrick

PS: Zu den Kaffeeklatsch-Treffen meiner Großeltern gehe ich übrigens immer noch.